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Zur Gravitation

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André Waser

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Physik

Zur Gravitation
Eines der letzten ungelösten Geheimnisse der Natur – Die
Gravitation und deren Zusammenhang mit Raum & Zeit.

Von Dipl.-Ing. FH André Waser

Während die ART (Allgemeine Relativitäts-


theorie) als heutige Standardtheorie der Physik
noch von einem durch Massen deformierten hingegen voreilig. Zum einen ist von, ob das Potenzial positiv
es tatsächlich möglich, die Be- oder negativ gegenüber Erde
Raum-Zeitgefüge ausgeht, wird in alternativen schleunigungskraft mit einem eingestellt wurde. Die Veröffen-
Ansätzen dem Raum und der Zeit nicht mehr theoretischen Ansatz zu be- tlichung dieser Ergebnisse in
nur eine mathematische bez. geometrische schreiben [2], zum anderen exis- einer Fachzeitschrift wurde ab-
Bedeutung zugedacht, sondern Raum und Zeit tieren von Mildred Allen und gewiesen, weshalb dazu in der
Erwin Saxl weitere ähnliche, et- Patentschrift [4] näher einge-
besitzen reale physikalische Eigenschaften, die was weniger bekannte Messun- gangen wurde.
letztlich auch in der Gravitation erkennbar sind. gen, die nicht mit Ionenwind
Die nachfolgenden Ausführungen gelten als befriedigend erklärbar sind [3]. Abweichungen am Foucault
erste Arbeitspapier mit dem Ziel, gravitative Darin wird ein sehr aufwändig Pendel
gebautes Torsionspendel inklu-
Beschleunigungsfelder experimentell mit zu
sive die ganze Aufhängung Doch Saxl baute sein Pendel
Hilfenahme von elektromagnetischen Feldern elektrisch gegen Erde aufgela- nicht, um eine Wechselwirkung
zu erzeugen. den. Die Schwingungsperiode zwischen Elektrizität und Gravi-
des Pendels verändert sich in tation zu finden. Er wurde inspi-
quadratischer Abhängigkeit zur riert vom Franzosen Maurice
In oberflächlicher Betrachtung kannt sind seine patentierten Ladespannung, und zwar in Allais, der 1954 und 1959 in Pa-
verhalten sich Gravitation und Hochspannungsexperimente von erster Näherung unabhängig da- ris an einem Foucault Pendel
Elektrizität sehr ähnlich, bis auf elektrisch geladenen, asymme-
den kleinen Unterschied, dass es trisch konstruierten Leichtbau-
in der Elektrizität die zwei ver- kondensatoren (siehe Bild).
schiedene Polaritäten Plus und Durch Anlegen einer elektri-
Minus gibt, welche sinngemäß schen Spannung beginnt sich
auch anziehende und abstoßen- die Vorrichtung in Richtung des
de Kräfte zwischen Körpern positiven Pols zu beschleunigen,
bewirken. Und doch lässt die ohne dass auf den ersten Blick
Ähnlichkeit von Elektrostatik eine Rückstosskraft erkennbar
und Gravitation eine gemeinsa- ist. In Luft ist dieser Effekt sehr
me Ursache vermuten. Nur , bis einfach reproduzierbar, was
heute gibt es keine vereinheit- auch vom Autor vor einiger Zeit
lichte Standardtheorie beider nachgeprüft wurde. Messungen
Kräfte. Darin muss wohl auch im Vakuum zeigen jedoch kein
der Hauptgrund gesucht werden, eindeutiger Beschleunigungsef-
warum Experimente, die ein- fekt, wobei angemerkt werden
deutige Wechselwirkungen zwi- muss, dass solche Messungen
schen Gravitationskräften und mit Hochspannung und gleich-
elektrischen Kräften nachwie- zeitiger Verwendung von klei-
sen, wenig Beachtung finden nen Geometrien äußerst schwie-
und in den meisten Fällen nicht rig sind. Der Schluss, dass der
in den renommiertesten Fach- Biefeld-Brown Effekt – wie
zeitschriften abgedruckt werden. dieses Experiment oft bezeich-
Eine populärwissenschaftliche Darstellung des Biefeld-Brown
Ein solches Beispiel sind die net wird – gänzlich nur auf Wir-
Effekts aus dem Amerikanischen Patent 2'949'550 zeigt, wie die
Messungen von Thomas Town- kungen der ionisierten Luft zu- Kraftwirkung zweier asymmetrischen Leichtbaukondensatoren
send Brown [1]. Hinlänglich be- rückgeführt werden kann, ist in eine Rotationsbewegung umgeleitet werden kann.

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vem Ausgang [7], am 24. Okto- wird mit einer Mediumstheorie
ber 1995 in Dhoraji, Indien mit sofort einsichtig, dass Masse-
positivem Ausgang [8] und am körper eine Schirmwirkung ha-
11. August 1999 gleich mehrfa- ben können und dass damit auch
che Messungen mit unterschied- eine Gravitationsanomalie bei
lichem Ausgang durchgeführt. Sonnenfinsternissen zu erwarten
Auch wenn nicht alle Experi- ist. Hingegen wird mit diesem
mente unisono die Anomalie be- Abschirmmodell allein noch
stätigen, gibt es mehrere unab- keine schlüssige Auskunft gege-
hängige und verschiedenartige ben, warum die stärksten Ano-
Experimente, die diesen Effekt malien am Anfang und/oder am
Die weniger bekannten Mes- bestätigen. Die Frage ist also Ende einer Sonnenfinsternis lie-
sungen von Erwin Saxl am nicht, ob es diesen Effekt gibt, gen, und nicht dazwischen.
Torsionspendel: Auf der Abs- sondern worin – neben der Zeit Betrachtet man die erfolgrei-
zisse ist die Spannung von – die Unterschiede der einzel- chen Anomalieexperimente et- Nikolay Alexandrovich Ko-
-5kV bis +5kV und auf der nen Messungen liegen. was genauer (Diese Detaillie- zyrev mit einem eigens kon-
Ordinate die Abweichung der Geht man also davon aus, dass rung wird in diesem Bericht der struierten Teleskop und der
Schwingungsdauer in Sekun- Detektoreinheit. Bild:
den (mittlerer Wert war 35 es Anomalien während der Son- Einfachheit halber weggelas-
nenfinsternis gibt, die übrigens sen), so fällt auf, dass a) Mes- www.univer.omsk.su/omsk/S
Sekunden). Der annähernd ci/Kozyrev/vsp1.htm
quadratische Verlauf ist gut am Anfang und am Ende der sungen mit Atomuhren keine
zu erkennen. Finsternis deutlich ausgeprägter Abweichungen ergeben, b)
sind als während der totalen Messungen mit Pendel mehr
Finsternis, dann wird augenfäl- oder weniger deutliche Anoma- bundene Gewichtsveränderun-
starke Abweichungen in der lig gezeigt, dass die allgemeine lien ergeben, c) bei den positi- gen beziehen. Bei einem seiner
Auslenkung unmittelbar bei Be- Relativitätstheorie nicht die ven Pendelmessungen immer zahlreichen Experimente wur-
ginn und Ende einer Sonnenfin- vollständige Modellvorstellung Rotationsbewegungen im Spiel den Gyroskope in Rechts- oder
sternis feststellte [5]. Saxl ver- liefert. Gehen wir davon aus, waren. Der erste Punkt sagt nur Linksdrehungen versetzt und
mutete nun, dass solche Anoma- dass die an einer Sonnenfinster- aus, dass wir keine Zeitabwei- das Gewicht der Anlage (Gyros-
lien auch an anderen mechani- nis beteiligten Massen nicht va- chungen detektieren können kop, Aufhängefaden und Auf-
schen Pendeln messbar sein riieren, dann würde sich auch (was nicht zwingend heißt, dass hängevorrichtung) gemessen.
müssten, weshalb er ein sehr die Krümmung der Raumzeit es keine Zeitbeeinflussungen Tatsächlich ergab sich eine Ge-
empfindliches Torsionspendel nicht ändern und somit dürfte gibt). Der dritte Punkt ist beson- wichtsveränderung, wenn die
baute. Und tatsächlich konnte er dieser Effekt nicht auftreten. ders gut beschrieben worden bei Masse rotiert. Zusätzlich ergab
damit die selben Unregelmäßig- In der Zwischenzeit sind einige Messungen zu der Sonnenfin- sich – wie von Kozyrev theo-
keiten bei Sonnenfinsternissen Alternativen zur ART erarbeitet sternis am 15. Februar 1961 in retisch gefordert – ein deutlicher
feststellen [6]. worden, die darauf beruhen, die der Jassy Universität in Rumä- Unterschied, ob die Masse (von
Nun, nachdem Allen 1988 den Gravitationswirkung sei eine nien. Das Foucault Pendel zeig- oben betrachtet) im Uhrzeiger-
Nobelpreis in Ökonomie erhielt, Andruckkraft. Dazu ist die Ein- te nicht nur Veränderungen im sinn oder im Gegenuhrzeiger-
nutzte er die unverhoffte Platt- führung eines Medium notwen- Fortschrittswinkel, sondern be- sinn rotiert [10].
form zur Erinnerung an seine dig, was alle diese Theorien an- gann zusätzlich zu „eiern“, d.h. Diese Messungen von Kozyrev
früheren Beobachtungen. Als schaulicher macht, aber meist es beschrieb eine deutliche stehen bei weitem nicht alleine
Resultat wurde im Juli 1990 von die Frage offen lässt, aus was Ellipse [9]. Dazu musste das in der Landschaft. Besonders
Japanern ein ähnliches Expe- denn dieses Medium besteht Pendel eine Zeit lang einem bekannt sind ähnliche Experi-
riment in Finnland mit negati- (Mehr dazu später). Natürlich Drehimpuls ausgesetzt gewesen mente der Japaner Hideo und
sein. Es ist gut möglich, dass in Takeuchi [11] oder die Messun-
Experimenten die negativ ver- gen von Ritter et. al. [12], die
laufen sind, die Konstruktion alle eine deutliche Zusatzkraft
des Pendels keine oder nur limi- von rotierenden Massen feststel-
tierte ellipsenförmige Bewegun- len. Interessant in diesem Zu-
gen zugelassen hat. Überprüfbar sammenhang sind die Experi-
ist diese Vermutung anhand der mente von Christian Monstein
vorliegenden Unterlagen jedoch [13] mit rotierenden Magneten,
nicht. denn es zeigt sich, dass magne-
tisierte Systeme eine deutliche
Die Arbeiten von Nikolay Verstärkung des Effektes her-
Kozyrev vorrufen. Ebenso mag es als Er-
klärungsvorschlag dienen, wa-
Die Aufzeichnungen von Allen: Deutliche Winkelabweichungen An dieser Stelle können wir die rum in einem Fall Nachbauten
am Foucault Pendel vor allem zu Beginn der Sonnenfinsternis Arbeiten von Nikolay Kozyrev der Experimente erfolgreich
um 11:22h und den Rückgang zum Normalgang während dem einfügen, welche sich auf rotie- sind und in anderen Fällen
Maximum der Finsternis. Quelle: www.science-frontiers.com rende Massen und damit ver- nicht. Und um die Sache mit

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das, sich physisch am selben Ort verliert ebenfalls jeden Sinn. (Es
zu treffen oder einfach nur zur ist übrigens Erstaunlich, dass für
selben Zeit aneinander zu den- viele Extrembetrachtungen das
ken). Dies ist aber nichts an- Einsetzen von Null und Unend-
deres als eine Erhöhung der lich zu demselben Ergebnis
Ordnung (also das physische führt.) Was lehrt uns dieses an-
Zusammentreffen oder die Syn- schauliche Filmbeispiel? Um
chronisation der Gedanken). Es Ordnungsänderungen und somit
ist nicht ausreichend, die Zeit Ereignisabfolgen überhaupt
nur an den Raum zu koppeln wahrnehmen zu können, bedarf
(ergibt aus der Physik bekanntes es zwingend einer zeitlichen
vierdimensionales Raum-Zeit- Quantisierung in Einzelschritte
Kontinuum), sondern es braucht (Filmbilder). Es liegt also
simultan und nicht trennbar immer ein zwar kleinstmögli-
mindestens eine weitere Dimen- cher aber von Null verschiede-
Das einfache aber interessante Experiment von Cristian Mon- sion, welche die Ordnungsände- ner Zeitschritt zwischen zwei
stein (1990): Ein axial polarisierter Stabmagnet (im Plastikrohr) rung (Entropieänderung) mit Ordnungsänderungen.
wird mit einem Elektromotor zuerst in die eine, dann in die an- einbezieht, um ein Ereignis zu Was wir jetzt so anschaulich
dere Drehrichtung bis zu einer konstanten Drehzahl be- beschreiben. entwickelt haben, ist die Quan-
schleunigt. Danach wird die Zeit bis zum Auslauf gemessen. Die- Nun erleben wir die Zeit als tisierung der Zeit. Die Quanten-
se sollte – bis auf kleinste Kugellagerasymmetrien – für beide
eine Abfolge von Ereignissen. physik kenn schon länger die
Drehrichtungen identisch sein. Monstein wies aber signifikante
Unterschiede in der Rechts- bez. Linksdrehung nach [13]. Das bedeutet nach dem vorher Quantisierung der Wirkung (En-
gesagten eine sequentielle Ab- ergie-Zeit), doch die Quantisie-
folge von Ordnungsänderungen. rung der Zeit ist in der Stand-
Damit überhaupt sequentielle ardtheorie nicht explizit gefor-
rotierenden Systemen abzu- sehr wichtig für weiterführende Ordnungsänderungen möglich dert. Dabei ist das unmittelbar
schließen, sollen die Experi- Betrachtungen, weshalb jetzt sind, muss unabdingbar voraus- einsichtig, denn wie soll sonst
mente von Podkletnov mit rotie- dazu vertieft eingegangen wird. gesetzt werden, dass diese nicht das Kausalitätsprinzip – also das
renden Supraleitern nicht uner- In der Naturwissenschaft ist die alle zur selben Zeit stattfinden. Prinzip von Ursache und
wähnt bleiben, haben diese Ex- Zeit gewöhnlich eine Dimension Das klingt unglaublich simpel, Wirkung – überhaupt möglich
perimente doch eine signifikante (Parameter). Fast jeder kennt ir- hat aber ebenso weitreichende sein? Allein dieses Prinzip ver-
Kraftwirkung zur auf benach- gend welche Diagramme mit Konsequenzen! Nehmen wir als langt ausdrücklich eine endlich
barte Massen zur Folge, die der Zeit als Abszisse, die Zu- Beispiel einen Film (nicht auf kleine zeitliche Distanz zwi-
nicht abgeschirmt werden kann standsänderungen eines beliebi- DVD wie heute, sondern auf schen Ursache und Wirkung,
und sich in diesem Punkt analog gen Systems mit fortschreiten- Super-8 wie zu Opas Zeiten). ansonsten machen beide Begrif-
zur Gravitation verhält [14]. der Zeit dokumentieren. Um Die Handlungen im Film (Ord- fe keinen Sinn.
Auch die Erdrotation hat ein aber die Zeit selbst weiter zu be- nungsänderungen) entstehen
Einfluss auf die Gravitations- schreiben, braucht es unabding- erst durch eine nacheinander er- Die Hypothesen von Nikolay
kraft. Bekannt ist, dass Massen bar weitere Dimensionen. Quasi folgende Projektion von Einzel- Kozyrev
am Äquator leichter sind als an als erster ständiger Begleiter der bildern. Durch Einstellen der
den Polen (Größere Fliehkraft Zeit tritt eine Ortsangabe. Filmgeschwindigkeit kann diese Jetzt können wir die drei Hypo-
am Äquator). Zusätzlich sind Abfolge beschleunigt oder ver- thesen von Kozyrev [10] über
wegen der Rotationsasymmetrie Lokalisierung und Erkennung langsamt werden, doch die Ab- die Zeit vorstellen und verste-
Massen auf der nördlichen eines Ereignisses folgen selbst bleiben erhalten hen:
Halbkugel leichter als auf der (die Abfolge ist invariant). Nun I. Die Qualität der Zeit ist die
südlichen Halbkugel, was zu Erst durch die Angabe eines gibt es zwei Grenzfälle: Die Separierung von Ursache und
einer leichten Birnenform der Ortes und einer Zeit kann ein Filmgeschwindigkeit ist Null Wirkung.
Erde führt (Kozyrev). Das selbe Ereignis lokalisiert werden. (Standbild) oder die Filmge- II. Zwischen Ursache und
gilt natürlich auch für andere Doch um ein Ereignis überhaupt schwindigkeit ist unendlich Wirkung besteht immer ein be-
Planeten. feststellen zu können, ist ebenso schnell (Der Film sei zu einem liebig kleiner räumlicher Ab-
Kozyrev hatte noch weitere unabdingbar ein weiterer Be- Band geschlossen wie bei einer stand, der jedoch nicht Null er-
Gravitations- und andere Expe- gleiter notwendig: Eine Energie- Bandsäge). Der erste Fall lässt reichen kann.
rimente durchgeführt, auf die differenz, oder allgemeiner, eine die Bewegung einfrieren. Es III. Zwischen Ursache und
hier nicht weiter eingegangen Ordnungsdifferenz. Nehmen wir finden keine Ordnungsänderun- Wirkung besteht immer ein be-
werden kann. Nur: Wie kam das jedem bekannte Beispiel gen statt und der Begriff Zeit liebig kleiner zeitlicher Ab-
denn Kozyrev auf die Idee all einer Terminvereinbarung. Ex- macht keinen Sinn mehr. Das stand, der jedoch nicht Null er-
dieser doch etwas ungewöhnli- plizit wird Zeit und Ort in der selbe gilt auch für den zweiten reichen kann.
chen Experimente? Vereinbarung abgemacht, doch Fall! Der Betrachter sieht alle Unter gegenseitigem Ausschluss
Alles beginnt mit einer etwas implizit ist in der Abmachung Ordnungszustände gleichzeitig, dieser Hypothesen erhalten wir
anderen Betrachtung über die auch enthalten, dass man zu der es finden keine Veränderungen als Grenzfälle sehr kompakt die
Rolle der Zeit. Dieser Teil ist Zeit etwas gemeinsames tut (sei mehr statt und der Zeitbegriff beiden gegensätzlichen Grund-

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pfeiler der Physik, die bekannt-
lich nicht so ohne weiteres zur
Übereinstimmung gebracht wer-
den können: Die Quantenme-
chanik des Mikrokosmos und
die Feldtheorien des Makrokos-
mos. Die Hypothese II manifes-
Die Zeitwirkung als Rückkopplung zum thermischen Prozess
tiert sich schon in der Newton- (nicht gezeichnet), wie sie sich Kozyrev vorgestellt haben könnte.
schen Mechanik, indem sich
Körper nicht durchdringen kön-
nen und demnach immer ein Die Zeitwirkung als Rückkopplung zum thermischen Prozess (nicht gezeichnet), wie sie sich
räumlicher Abstand ∂x > 0 zwi- Kozyrev vorgestellt haben könnte.
schen Ursache und Wirkung be-
steht, während der zeitliche Ab-
stand ∂t = 0 gesetzt wird. Die tungsgeschwindigkeit einer raus zurückzurechnen, wie groß Zeitdichte finden sinngemäß pro
Hypothese III hingegen findet Wirkung (zum Beispiel die Ge- C2 ist. Tatsächlich gelang es Raum-Zeitvolumen mehr Ereig-
in der Quantenmechanik An- schwindigkeit eines Photons) Kozyrev zusammen mit Nasa- nisse statt als in Zonen mit tiefer
wendung, wo sich Quanten erwechselt werden. Kozyrev nov in etlichen Experimenten, Zeitdichte.
durchwegs vollständig durch- erwartete nun, dass sich diese diese Zusatzkraft zu messen. Sie Der nächste konsequente Schritt
dringen können (∂x = 0), wäh- Wirkungsgeschwindigkeit unter ermittelten für C2 Werte im Be- ist die schon vorher genannte
rend das Unschärfeprinzip eine bestimmten Voraussetzungen reich von 700±50km/s, also fünfte Dimension der Ordnung
zeitliche Unschärfe ∂t > 0 for- mit der Geschwindigkeit von deutlich unter der Lichtge- mit einzubeziehen. Denn über-
dert. materiellen Vorgängen überla- schwindigkeit c im Vakuum. all, wo thermodynamische Pro-
gert und dadurch zusätzliche Diese Zusatzkraft ist eine reine zesse stattfinden, wird in irgend
Geschwindigkeit der Kräfte an den involvierten Mas- Wirkung der Raum-Zeit und einer Form die innere Ordnung
Kausalität sen auftreten müssen. Dazu bie- kann deshalb – in Analogie zur des Systems geändert. Wird das
tet sich die Rotationsbewegung Relativitätstheorie – als Gravita- System wärmer, nimmt die in-
Mit seinen drei Hypothesen be- an. Bei konstanter Rotation tionskraft aufgefasst werden. nere Ordnung ab (die Entropie
stimmt Kozyrev die Geschwin- eines Kreisels sind zwei Bedin- Nun haben wir gesehen, wie nimmt zu), und umgekehrt. Dies
digkeit der Kausalität mit gungen erfüllt: Raum und Zeit aus sich heraus kann – wie weiter vorne behan-
C2 = ∂x/∂t. C2 ist eine neue, a) Der Betrag der Geschwin- ganz konkrete Kraftwirkungen delt – nicht unabhängig von
inhärente Konstante von Raum digkeit eines jeden Masseteils hervorbringen können, und das zeitlichen und räumlichen Pro-
und Zeit und ist nicht limitie- (Atom) ist konstant. ohne Raumkrümmung! Stellt zessen vor sich gehen.
rend für materielle Vorgänge, b) Jedes Masseteil ist ständigen man sich jetzt diese Wirkungs- Der nächste größere Himmels-
wie das für die Lichtgeschwin- Impulsänderungen unterworfen. geschwindigkeit C2 als eine Art körper mit ausgeprägten ther-
digkeit der Fall ist. Vielmehr Unter solchen Bedingungen fin- Zeitfluss vor, so können – ähn- modynamischen Prozessen ist
beschreibt C2 die Übergangsge- det eine konstante Wechselwir- lich wie in der Hydrodynamik – nicht weit zu suchen: die Sonne.
schwindigkeit von der Ursache kung mit dem Zeitfluss statt. auch Zonen mit hoher bez. Kozyrev betrachtete dann auch
zur Wirkung (Impulsänderung). Und es sollte möglich sein, die niederer Zeitdichte identifiziert die Sterne als gigantische Zonen
Dies darf nicht mit der Ausbrei- Zusatzkraft zu messen und da- werden. In Zonen mit hoher mit hoher Zeitdichte und
umgekehrt den umgebenden
kühlen Weltraum als Gebiete
mit niedriger Zeitdichte. Dies
verleitete Kozyrev sogar zu
Aussagen, die Sonne beziehe
ihre Energie auch aus der Zeit.
Kozyrev vermutete nun, dass
Veränderungen der Zeitdichte
auf umgebendes Material Induk-
tionswirkungen ausüben, wie
man das aus der Elektrodyna-
mik kennt. Haben wir also einen
(irreversiblen) Prozess, der zu
einer Zunahme der Entropie
bez. Zeitdichte führt, dann indu-
ziert dieser Prozess in entfernten
Substanzen eine Abnahme der
Entropie bez. Zeitdichte. Diese
Man kann sich die Kausalität auch vereinfacht als Rückkopplungsvorgang veranschaulichen, in Idee ist faszinierend, bietet sich
dem eine Ursache in verschiedenen Schichten eines System zuerst verarbeitet werden muss, bevor doch eine Alternative zum Wär-
die Wirkung erfolgt. Dies benötigt Zeit. metod des Universums, idem es

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nicht nur Prozesse zur Erhöhung
der Entropie gibt, sondern
gleichzeitig auch immer Prozes-
se zur Senkung der Entropie
einhergehen. Wesentlich ist nun,
dass das nicht eine Idee geblie-
ben ist, sondern reproduzierbar
nachgemessen werden kann.

Die Zeitwirkung

Wir haben mittlerweile verstan-


den, dass diese Wirkung (wir
nennen sie ab jetzt Zeitwirkung)
der Raum-Zeit nicht unmittelbar
mit der elektromagnetischen
Strahlung gekoppelt ist. So un-
terscheidet sich die Zeitwirkung
auch in einigen Punkten zum
Verhalten der EM Strahlung.
Vorab kann die Zeitwirkung
durch Massen abgeschirmt wer-
den, wobei generell dichtere
Feststoffe besser schirmen als
Flüssigkeiten. Eine Beugung Die Beeinflussung lokaler biologischer Prozesse durch den aktuellen Stand der Sonne (Fernwirkung)
nach Lavrent’ev und Eganova erfolgt nicht an der sichtbaren Sonnenposition sondern an der
mit Linsen oder Schlitzblenden
tatsächlichen Position. Mit einem Kozyrev-Teleskop wurde die Vermehrung von Mikroorganismen
konnte bisher nicht beobachtet in Abhängigkeit der Teleskopposition gemessen. Kurve A: E-coli in abgeschlossenem Glasröhrchen;
werden, hingegen haben vor Kurve B: Immune Organismen zu Antibiotika; Kurve C: Hungernde Organismen (10h bei -15°C
allem Aluminiumflächen die unter Optimum in destilliertem Wasser) [17].
Eigenschaft einer besonders gu-
ten Reflexion (also räumliche
Umlenkung) der Zeitwirkung.
Demzufolge hat sich Alumini- dern eine zusätzliche Kraft der Lavrent’ev und Irina Eganova elektromagnetische Wärme-
um auch als ein exzellenter Zeitwirkung von der Sonne. bekannt, die als Detektor auch strahlung beim Erreichen der
Stoff zur Abschirmung heraus- Mit den Eigenschaften dieser lebende Mikroorganismen Messeinrichtung selbst auch
gestellt. Zeitwirkung können Spiegelte- (Messung von Wachstumsvor- eine kleine Zeitwirkung mit ver-
Jetzt erst verstehen wir auch, leskope mit Aluminiummantel gängen) verwendet haben [16]. ursachen kann und dass ander-
warum eine Sonnenfinsternis als Sensoren für kosmische Die Resultate sind sehr beein- seits eine starke Zeitwirkung
durchaus Anlass sein kann, Ro- Quellen der Zeitwirkung einge- druckend und zusätzlich überra- von der aktuellen Position der
tationsvorgänge derart zu beein- setzt werden. Diese müssen schend. Denn in allen Fällen Sonne ausgeht, die sofort – also
flussen, dass diese objektiv nicht im optischen Lichtbereich gab es mindestens zwei Positio- ohne Zeitverzögerung – bei uns
messbar werden. Schiebt sich arbeiten, weshalb sie auch ruhig nen der Sonne, die zu einer sig- messbar ist. Dieser Fall der so-
der Mond vor die Sonne, dann abgedeckt werden können. Ge- nifikanten Detektion des Zeit- fortigen Detektion von Zeitwir-
wird die Zeitwirkung zuneh- nau so eine Vorrichtung benutz- flusses führten. Nicht in jedem kungen ist neu in der Standard-
mend abgeschirmt. Diese relativ te Kozyrev um weitere Quellen Fall wurde an der optisch sicht- physik, gilt doch für elektro-
schnelle Veränderung macht zu finden. Er richtete sein Teles- baren Position der Sonne (mit magnetische Strahlung als auch
sich als Impulsänderung in ro- kop auf verschiedenste Sterne optisch abgedecktem) Teleskop für die Ausbreitungsgeschwin-
tierenden oder bewegten Mess- und Galaxien. Als Detektor ver- eindeutig eine Zweitwirkung de- digkeit der Gravitation die
einrichtungen sichtbar und wendete Kozyrev verschiedene tektiert. Nun braucht das Son- Obergrenze der Lichtgeschwin-
schon haben wir unsere ge- Materialen, die in der Lage sind, nenlicht aber ca. acht Minuten, digkeit im Vakuum.
suchte Gravitationsanomalie. lokal ihre Entropie zu verändern bis es die Erde erreicht. Das Die Zeitwirkungen sind somit
Ebenso ist einsichtig, dass je und dabei diese Veränderung heißt, wir sehen nie die aktuelle definitiv keine Strahlung im
nach Messaufbau (z.B. Alumini- messtechnisch relativ einfach zu Sonnenposition, sondern immer herkömmlichen Sinn, sondern
um) und je nach Unterbringung erfassen ist. Das kann ein reiner die Position der Vergangenheit. diese Zeitwirkungen stehen si-
der Messanordnung die Zeitwir- Kristall sein (Messung Bre- Richtet man jetzt das Fernrohr multan im ganzen Universum
kung derart stark abgeschwächt chungsindex) oder auch ein an die rechnerisch ermittelte ak- zur Verfügung. Einzig der lo-
wird, dass sie eben nicht mehr reiner Metallwiderstand (Ände- tuelle Position, an der sich die kale Einkopplungsprozess an
messbar ist. rung der Atom-Spinzustände Sonne tatsächlich befindet, dann diese globale Zeitwirkungen ist
Es ist also nicht die Gravitation, verursachen Widerstandsände- erscheint ein viel deutlicheres an die Wirkungsgeschwindig-
die sich beim „eiern“ des rungen). Replikationen solcher Messsignal. Das bedeutet nichts keit C2 gebunden. Die Kausali-
Foucault Pendels ändert, son- Experimente sind von Mikhail anderes, als dass einerseits die tät bleibt weiterhin erhalten.

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sprechenden Detektor [17]. folgt direkt aus der Quanten-
Die entropische Kraft des theorie, wenn in der Plankschen
Vakuums Strahlungsformel die Tempera-
tur gleich Null eingesetzt wird.
Es stellt sich jetzt die Frage, was Physikalisch anschaulich wird
Der Wert eines Metallfilmwiderstandes ändert sich leicht, wenn denn diese so subtilen entropi- die Ursache der Nullpunktstrah-
in der Nähe irreversible thermische Prozesse stattfinden. Wäh- schen Kräfte – wie man die lung gerne als Überlagerung
rend der Zeitdauer (a) verdunstet Azeton in Baumwolle und
Kräfte der Zeitwirkung auch von kleinsten Feldern beschrie-
während der Zeitdauer (b) wird Zucker in Wasser gelöst [17].
nennen könnte – für die Gravita- ben, welche durch alle beschleu-
tion bedeuten. Auf den ersten nigten Massen und Ladungen
Blick wenig, doch richten wir im Universum hervorgebracht
Die Fernwirkung ziellen statistischen Auswertun- unsere Aufmerksamkeit doch werden. Doch da gibt es jetzt
gen von radioaktiven Zerfalls- mal nicht den Objekten (Mas- eine weiter gehende Hypothese.
In diesem Zusammenhang sind daten, die gleichzeitig an weit sen, Ladungen) zu, sondern de- Erinnern wir uns daran, dass
zwei Dinge erwähnenswert, auseinander liegenden Orten ge- ren Gegenteil, dem Vakuum. sich alle Zeitwirkung simultan
ohne dass allerdings vertieft da- messen wurden (zum Beispiel Auch das Vakuum ist physika- und überall überlagern. Auto-
rauf eingegangen werden soll. Nähe Moskau und indischer lisch äusserst aktiv und spielt matisch erhalten wird dadurch
Zum einen haben Andrew Chu- Ozean) führten ihn zum Schluss, eine sehr wichtige Rolle. Das ein fluktuierender Vakuumzu-
bykalo und Roman Smornov- dass diese Zerfallsvorgänge ab-
Rueda [15] festgestellt, dass die solut synchron erfolgen. Ebenso
Maxwellschen Gleichungen ma- stellte er übrigens fest, dass sehr
thematisch auf einer zumindest viele biologische und physikali-
einschränkenden Grenzwertbe- sche Prozesse sich nicht nach
trachtung beruhen und dadurch der reinen stochastischen Wahr-
in deren Gültigkeit einge- scheinlichkeit richten sondern
schränkt sind. Wird der mathe- eindeutig durch die Position von
matisch korrekte Ansatz ver- Mond und Sonne (sic!) beein-
wendet, erscheinen zusätzliche flusst werden.
Lösungen von nicht retardierten Weiter von Wichtigkeit ist die
Potentialen, die durchaus in der Tatsache, dass nicht nur Him-
Lage sind, neben der bekannten melskörper solche Wirkungen Beim Experiment von Grünberg und Bechinger werden eine
Nahwirkung auch Fernwirkun- hervorbringen können, sondern neue, strukturbildende Kraft sichtbar, die von den beiden
Autoren als entropische Kraft bezeichnet wird. [20].
gen zu erzeugen. Und Fernwir- schon ganz einfache irreversible
kungen werden nicht abgestrahlt thermodynamische Prozesse wie
sondern sind überall simultan das Verdunsten von Azeton in
(gleichzeitig) messbar. Baumwolle oder das Auflösen Vakuum ist nicht so leer, dass stand beziehungsweise ein fluk-
Ergänzend zur Theorie sind die von Zucker in einer geschlos- sich darin keine Vorgänge ab- tuierender Raum-Zeit Zustand.
sehr umfangreichen Messungen senen Glasampulle. Selbst so spielen. Selbst wenn alle Mate- Diese subtile Nullpunktstrah-
von Prof. Simon Shnoll et. al. subtile Energievorgänge bewir- rie aus dem Vakuum entfernt lung ist nun extrem leistungs-
erwähnenswert [16]. Seine spe- ken eine Zeitwirkung am ent- werden könnte und selbst wenn fähig. Sie bringt laut den Be-
das Vakuum auf den absoluten rechnungen von Harold Puthoff
Temperaturnullpunkt abgekühlt die Gravitationswirkungen her-
werden könnte (also keine vor [19]. Neben der Gravitation
Wärmestrahlung mehr enthält), kann mit der Nullpunktstrahlung
wäre das Vakuum nicht leer. übrigens auch die Trägheit oder
Spontan entstehen für sehr kur- die uralte Frage nach der
ze Zeit sogenannte virtuelle Stabilität des Wasserstoffatoms
Teilchen scheinbar aus dem (Warum stürzt das negative
Nichts und verschwinden eben- Elektron nicht auf den positiven
so schnell, wie sie erschienen Kern?) anschaulich und elegant
sind. Diese Energiefluktuatio- gelöst werden.
nen – auch Nullpunktstrahlung Das Vakuum ist maßgeblich zur
genannt – sind eine Eigenschaft materiellen Strukturbildung mit-
des Vakuums an sich, so wie verantwortlich. Dazu gibt es ein
das auch für C2 gilt. anschaulich wertvolles Experi-
Auswirkungen dieser Strahlung ment neueren Datums von Hans
Der Vakuumzustand – durch die Gitterebene symbolisiert – ist
sind tatsächlich physikalisch als Grünberg und Clemens Bechin-
ständigen Fluktuationen unterworfen. Spontan entstehen Teil-
chen und Antiteilchen, um gleich darauf wieder im Vakuum zu Kraft zwischen zwei sehr nahen, ger, durchgeführt an der Univer-
verschwinden. Sie können nicht direkt sondern nur indirekt elektrisch leitenden Platten sität in Konstanz [20]. Dabei
über deren Wirkung zum Beispiel beim Casimir-Effekt mess- messbar [18]. Die theoretische werden in Petrischalen halb ge-
technisch nachgewiesen werden [18]. Ursache der Nullpunktstrahlung füllt mit einer wässrigen Lösung

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keit. Statt der erwarteten Gleich-
verteilung findet jetzt aber eine
unerwartete Zusammenballung
der größeren Kugeln statt. Da-
durch erhalten zwar die kleinen
Kugeln einen maximalen Bewe-
gungsraum und können ihre En-
tropie auch maximal erhöhen.
Doch dies geschieht zu Lasten
der großen Kugeln, die jetzt wie
von einer Zusatzkraft zusam-
mengedrückt werden.
Tatsächlich handelt es sich laut
den Autoren um eine neue
Die Principia Mathematica Kraft, die sie als entropische
von Isaac Newton (1686). Kraft bezeichnen. Diese entropi-
sche Kraft ist – wie die Gravita- Der Physiker Burkhard Heim im Jahr 1957 in seinem Labor.
tionskraft auch – strukturbil- Im Hintergrund ist der Kontrabator zu erkennen. Bild: Bunte
dend. Das heißt, mit der Erhö- Illustrierte vom 25.11.1957.
kleine Styroporkugeln beigege- hung der Entropie für eine Teil-
ben. Natürlich wird das gesamte chenart geht die Senkung der
Experiment gegen äußere Ein- Entropie der anderen Teilchen-
wirkungen, insbesondere auch art einher.
elektrostatische Kräfte abge- Diese Vorstellung zur Erklärung tion. Demnach ist der Raum an- vollständige formalistische Be-
schirmt. Gibt man nun Styropor- der Gravitation ist übrigens fast gefüllt mit kleinsten und sehr schreibung existiert, liefert sie
kugeln mit gleicher Größe (zum so Alt wie Newtons Gravita- schnell bewegenden Ätherteil- erstaunlich viele Prognosen, die
Beispiel Durchmesser 1 Mikro- tionsformel, die er 1686 in der chen, die eine Art Gas bilden. zwar jede für sich immer vehe-
meter) in diese Petrischale, dann berühmt gewordenen Principia Massen absorbieren einen Teil ment abgelehnt wurde, die aber
verteilen sich die Kugeln gleich- Mathematica formal publizierte, dieser Teilchen (und wachsen in Summe doch sehr überzeu-
mäßig auf der Oberfläche der aber ohne gleichzeitig eine be- demnach). Georges Louis Le gend sind.
Flüssigkeit, wie das allgemein friedigende Modellbeschreibung Sage [21] entwickelte 1782 die
erwartet wird. Die selbe Zufalls- mitzugeben, wie diese von ihm Idee weiter, nannte die Teilchen
verteilung erhält man auch mit postulierte Massenanziehung Gravitonen und gab damals
einer anderen Kugelgröße wirken soll. Einige Jahre später schon an, dass sie die selbe Ge- Künstliche Gravitation
(Durchmesser 150 Nanometer). veröffentlichte Nicolas Fatio de schwindigkeit wie das Licht
Nun gibt man Styroporkugeln Duillier (1690) ein anschauli- haben sollen. Auch wenn für die Gravitation könnte also modell-
beider Größen in die Flüssig- ches Druckmodell der Gravita- Drucktheorie bis heute keine haft als die Folge von nahezu
unendlich vielen Zeitwirkungen
im gesamten Universum be-
trachtet werden. Insofern kann
die Gravitation zum Beispiel der
Erde nicht einfach lokal neutra-
lisiert werden, wie das vielleicht
einige erhoffen. Doch erscheint
es mit dieser Hypothese durch-
aus denkbar, dass
a) höherwertige Energie aus
dem Gravitationsfeld oder
dem Zeitfluss entnommen
werden kann [21], und
dass
b) künstliche Beschleuni-
gungsfelder erzeugt und
für Transportaufgaben
werden können.
c) die Modulation der Zeit-
wirkung für sehr schnelle
Der Motionless Electromagnetic Generator (MEG) aus der Patentschrift US 6,362,718 B1. Der
magnetische Fluss des Permanentmagneten 12 wird darin durch die Steuerspulen 26 & 28 zyklische Kommunikation einge-
einmal nach rechts, dann wieder nach links umgeleitet. Die Induktionsspulen 29 und 30 dienen zur setzt werden kann.
Entnahme der Ausgangsleistung. Der Kern 16 besteht idealerweise aus einem hochpermeablen Betrachten wir diese drei Fälle
Schnittbandkern, um die Verluste klein zu halten. einmal etwas näher.

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Energie aus dem
Gravitationsfeld

Es ist überraschend, wie viele


Patentanmeldungen in Europa
und USA bezüglich Energiege-
winnung im Zusammenhang mit
Fliehkraft und Gravitation zu
finden sind. Alle davon kamen
allerdings über die Anmeldung
nicht hinaus. Auch wenn der
Autor diesbezüglich zuwenig
Kenntnisse besitzt, so sind doch
die früher zitierten Kreiselexpe-
rimente ein möglicher Hinweis
darauf, wie Rotationsbewe-
gungen mit der Zeitwirkung
wechselwirken kann.
Es ist vorstellbar, statt einer me-
chanischen Gravitations-Kop-
plung auch elektronische Vor-
gänge einzusetzen. Diese hätten
den Vorteil der einfacheren
Steuerbarkeit, benötigen aber
auf der anderen Seite entweder
hohe Wechselspannungen und/
oder Ströme.
Experimente in diese Richtung
gibt es sehr viele. Viele davon
beinhalten magnetische Werk-
stoffe (auch hier gibt es massen-
weise Patentanmeldungen), an-
dere experimentieren mit Gas-
entladungsröhren (Plasma). In
Die Entladungseinrichtung von Podkletnov und Modanese zum Nachweis der Impulsübertragung
letzter Zeit besonders bekannt
von elektrischen Entladungen auf weit entfernte, nicht leitende Massekörper.
gewordene (aber sehr umstrit-
tene und aus Sicht des Autors
nicht funktionierende) Expe-
rimente in dieser Hinsicht sind Erzeugung künstlicher Dimension x4 = iωt darstellt, Massen der Elementarteilchen.
der MEG (Motionless Electro- Beschleunigungsfelder wobei ω die Ausbreitungsge- Diese Massenformel wurde
magnetic Generator) [22], oder schwindigkeit der Gravitation 1982 von Physikern bei DESY,
die pulsierend betriebenen Plas- Diese Anwendung wurde schon ist und sich von der Lichtge- Hamburg, programmiert und
mageneratoren von Correra & vor längerer Zeit von Burkhard schwindigkeit im Vakuum un- damit das Massenspektrum aus-
Correra [23]. Heim vorgeschlagen [24]. Auch terscheidet gemäss ω = 4/3 c. gedruckt. Sie liefert sämtliche
In all diesen Maschinen ist min- er erkannte frühzeitig, dass nur Allerdings sind heute einige bekannte und einige noch unbe-
destens ein Funktionselement die Aufgabe der Infinitesimal- Autoren der Ansicht, dass Heim kannte Massen der Elementar-
enthalten, in dem Materie stark rechnung (∂x Æ 0 und ∂t Æ 0) später doch zu ω = c gewechselt teilchen und Resonanzen auf-
angeregt (aus dem Gleich- und die Einführung einer hat. grund der Kenntnisse der inne-
gewicht gebracht) wird, und Quantisierung (∂x ≠ 0 und Leider ist Heims Werk noch im- ren Dynamik geometrischer
anschließend durch Überlage- ∂t ≠ 0) den Antagonismus zwi- mer in einer nur für ganz weni- Strukturen. Wir kommen später
rung mindestens eines zweiten schen Relativitätstheorie und ge Personen verständlichen noch einmal kurz auf seine
Kraftfeldes eine schnelle zeit- Quantenmechanik beseitigen Form zugänglich, obwohl der- Arbeit zurück.
liche Gleichschaltung angestrebt kann. Konsequenterweise leitet zeit eine „Übersetzung“ von Heim versuchte in den fünfziger
wird, womit die sehr kleinen Heim ein kleinstes Elementar- Teilen aus Heim’s Werk Schritt Jahren mit seinem Kontrabator
Kräfte gebündelt werden. Doch quant her (er nennt es später für Schritt erhältlich ist (mehr – wie er das Gerät nannte –
bis heute ist nicht in einem Fall Metron τ), das die Dimension unter www.heim-theory.com). elektromagnetische Wellen in
eine unabhängige positive Re- Quadratmeter hat und das rund Heim schaffte die bewunderns- schwache, schwingende Be-
produktion solcher Energieüber- 10-70 m2 groß ist. Zu beachten werte Leistung einer vollständig schleunigungsfelder umzuwan-
schussproduktionen nachgewie- gilt hier, dass Heim – wie in der geometrischen Beschreibung deln. Das Ziel war die Ent-
sen worden, was immer die Relativitätstheorie üblich – die sämtlicher Kräfte und die Auf- wicklung eines leistungsfähigen
Gründe sein mögen. Zeit als vierte (geometrische) stellung einer Formel für die Antriebs, der für die damals

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noch am Beginn stehende
Raumfahrt angewendet werden
sollte. Offenbar war es schwieri-
ger als vermutet, den gewünsch-
ten Effekt zu erzeugen, oder
dann zwangen Heim andere
Gründe zum Abbruch dieser Ex-
perimente. Zudem war Heim auf
Grund seiner starken Behinde-
rung ein sehr verschlossener
Mensch, und so ist es gut mög-
lich, dass er die Lösung schon
kannte, aber es als zu früh hielt,
diese auch zu veröffentlichen.
Doch in Kanada lebt ein
kreativer Experimentator, der
wohl als das Gegenbild eines
theoretischen Physikers gilt.
Buchstäblich zufällig spürte
John Hutchison, wie ihm bei
einem seiner vielen Hochspan-
nungstüfteleien ein kleiner Ge-
genstand wie von selbst an den
Rücken prallte. Die elektrostati-
Die Struktur zur bisherigen Vereinheitlichung der Wechselwirkungen. Die Gravitation ist im
sche Anziehung konnte allein Standardmodell noch immer nicht enthalten.
nicht für diesen Effekt verant-
wortlich sein. Also wurde weiter
getüftelt und ausprobiert, und und aus der aktiven Zone her- kommen für diese Effekte defi- beschichtet ist (und entspre-
schließlich gelang es ihm, in ausflog. In mehrstündigen Vi- nitiv nicht in Frage. chend gekühlt wurde). In Rich-
einer Zone von ca. einem halben deoaufzeichnungen ist zu sehen, Der Effekt konnte nur bedingt tung der Blitzentladung, aber
Kubikmeter sehr seltsame Ef- wie Körper verschiedener For- gesteuert werden, oft musste hinter der elektromagnetischen
fekte zu erzeugen. Insbesondere men, Materialien (von Apfelsaft Hutchison stundenlang an den und geerdeten Abschirmung der
verhielten sich solide Materia- über Joghurt bis zu 60 Pfund Frequenzen rumdrehen, bis et- Entladung, installierten sie ein
lien (Aluminium- oder Eisen- schwere Kanonenkugeln) levi- was zu sehen war. Das wurde einfaches mechanisches Pendel
stangen) bei Raumtemperatur tieren, und immer, ohne sich da- ihm auch bei einer wichtigen aus nicht elektrisch leitendem
plötzlich so flexibel wie Gum- bei zu erhitzen. Dazu reichte Vorführung zum Verhängnis. Material. Bei jeder Entladung
mistangen, brachen spontan ent- Hutchison nach seinen Angaben Natürlich sind Hutchisons Er- konnten sie nun eine signifi-
zwei oder zerrissen sich selbst eine Eingangsleistung von rund gebnisse umstritten, doch auf kante Auslenkung des Pendels
in bizzare Strukturen. Manch- 75 Watt. Konventionelle Ab- Grund der extrem vielen Bild- feststellen. Der starke Entla-
mal waren Levitationseffekte sorptionseffekte von elektro- und Materialvorlagen, die auch dungsstrom erzeugte noch hinter
sichtbar, die so weit führten, magnetischen Wellen, die im- eingehensten Prüfungen (Elek- der Abschirmung ein Impuls
dass das gesamte Teil abhob mer von Wärme begleitet sind, tronenmikroskop) stand hielten, (Beschleunigung) auf eine Mas-
erachtet der Autor diese Effekte se. Dieser Impuls konnte stark
als authentischen Praxisbeweis fokussiert werden und pflanzte
für die Möglichkeit, mit elektro- sich – scheinbar ohne abzu-
magnetischen Feldern und ohne nehmen – über sehr lange Di-
komplizierteste Technologien stanzen fort. Ähnliche Experi-
künstliche Beschleunigungsfel- mente sind dem Autor auch von
der zu erzeugen. Nikola Tesla bekannt, die aller-
Noch ein weiterer Fall der Er- dings ohne Supraleiter, dafür
zeugung eines Beschleuni- schon vor rund einhundert Jah-
gungsfeldes mittels elektromag- ren durchgeführt wurden.
netischen Feldern ist bekannt:
Der Impulse Gravity Generator Vereinheitlichung aller
von Evgeny Podkletnov und Wechselwirkungen
Giovanni Modanese [25]. Dazu
verwendeten sie eine einstellba- Die Gravitation ist – neben den
Nur mittels elektromagnetischen Feldern und einer gesamten
re elektrische Entladungsstrecke anderen drei anerkannten Wech-
Eingangsleistung von 75W deformierte oder verschmolz John
Hutchison Metallstücke aller art, ohne dass mechanische oder mit Spannungen bis funfhun- selwirkungen (Elektromagnetis-
thermische Einwirkungen nötig waren. Bild: http://guns.- derttaused Volt, wobei die Ano- mus, starke und schwache Kern-
connect.fi/innoplaza/energy/story/John/ de mit supraleitendem Material kräfte) – die mit Abstand

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schwächste Kraft. So ist die ten Stringtheorien (engl. String senden Reststücken. Für jeden das Vorzeichen, d.h. weit aus-
Gravitation extrem viel schwä- = Saite), deren Kulmination der- Nicht-Spezialisten müssen diese einanderliegende Himmelskör-
cher als die elektrostatische zeit in der Superstringtheorie Stringtheorien wahrlich etwas per beginnen sich abzustoßen.
Kraft. In Experimenten mit ato- oder M-Theory liegt, die zusätz- abenteuerlich erscheinen. Diese Abstoßung endet dann im
maren und subatomaren Teil- lich zur vierdimensionalen Burkhards Heims Theorie mit theoretisch unendlichen Punkt.
chen ist die Gravitationswirkung Raum-Zeit je nach Theorie zwi- anfänglich sechs Dimensionen, Damit erscheinen viele Prob-
vernachlässigbar, umgekehrt ist schen 10 bis 26 weitere Dimen- die nicht eingerollt sind, son- leme der heutigen Kosmologie,
bei kosmischen Dimensionen sionen enthält. Alle diese Di- dern alle eine physikalische inkl. Expansion des Univer-
die Quantenwirkung des Mikro- mensionen sollen allerdings Realität abbilden, bietet eine sums, Dunkle Materie etc. in
kosmos vernachlässigbar. Schon nicht direkt zugänglich sein, echte Alternative. Neben dem einem anderen Licht.
vor einiger Zeit ist es gelungen, sondern in kleinsten Maßstäben Raum R4 mit den bekannten Punkto Gravitation verharrt die
die anderen drei Wechselwir- unterhalb der Plankschen Länge Größen Raum und Zeit führte er Physik seit längerem an einem
kungen in einer GUT (Grand (ca. 10-35 Meter) – quasi in ein- zuerst nur zwei weitere, Stillstandpunkt. Die traditionel-
Unification Theory) zu ver- gerollter Form – existieren. physikalisch echte Dimensionen len Theorien führen zu Sin-
einen. Die Gravitation hingegen Die Strings werden als kleine (unabhängige Größen) ein, die gularitäten (Unendlichkeitsstel-
entzieht sich hartnäckig der Fäden in diesen eingerollten beide einen Informationscharak- len, welche die Natur kaum
Vereinheitlichung in die TOE (verborgenen) Dimensionen ter darstellen, genau so, wie wir realisiert), und die neuen Theo-
(Theory of Everything). Schon aufgefasst, die darin verschie- das schon bei der Betrachtung rien sind experimentell nicht
ein Jahr nach der Veröffentli- dene Schwingungsmodi vollfüh- zur Zeit gefordert haben. Damit zugänglich. Es ist also durchaus
chung der ART (Allgemeine ren und dadurch als verschiede- ist es bereits möglich, das Mas- zu vermuten, dass bisher etwas
Relativitätstheorie) kam die ne Teilchen in Erscheinung tre- senspektrum der Elementarteil- ganz wesentliches Übersehen
Idee auf, die vierdimensionale ten sollen. Wie genau, ist chen zu berechnen oder die Wir- wurde. Dies anzuerkennen wäre
Welt der ART mit zusätzlichen unbekannt und in vielen Teil- kung der Gravitationskraft über schon ein großer Schritt hin zum
Dimensionen zu erweitern (Ka- theorien beschrieben. Irgendwie weite Distanzen zu beschreiben. Finden dieser Wissenslücke.
luza-Klein Theorien). Dies hat erinnert diese Theorie dann Denn bei Heim wechselt die
sich nach einer Ruhepause auch an eine bunte Decke, zu- Gravitation zwischen zwei
weiter entwickelt zu sogenann- sammengeflickt aus vielen pas- Massen in sehr großem Abstand „

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